Formulare und Verträge

Rechtssicher, aktuell, umweltfreundlich: Formulare und Verträge von Sigel

Für Ihr erfolgreiches Business: Formularbücher, Vordrucke und Verträge von Sigel sind unentbehrliche Helfer in Ihrem Geschäftsalltag. Ob Rechnungen, Bankformulare oder Mietverträge – für alle Geschäftsvorgänge gibt es bei uns die passenden Formulare. So sind Sie immer bestens organisiert und rechtlich auf der sicheren Seite. Schnell und einfach ausgefüllt, garantiert rechtssicher und umweltfreundlich dank FSC®-Zertifizierung sind Formularbücher ein zuverlässiger Begleiter durch den Arbeitsalltag.

Gewerblich oder privat – Geschäftliches einfach und zuverlässig regeln

Formularbücher: Perfekt organisiert vom ersten bis zum letzten Blatt. Sigel führt ein großes Sortiment an Formularbüchern, wie Fahrtenbücher, Quittungen, Rechnungen oder Kassenbücher. Die Bücher bzw. Blocks gibt es mit und ohne Durchschlag, als 2fach oder 3fach-Formular, selbstdurchschreibend oder mit Blaupapier. Profitieren Sie von unserer Expertise seit 1947: Unsere Formulare sind praxisbewährt und millionenfach im Einsatz.
Bankformulare: Sie suchen nach Bankformularen für einfaches und schnelles Banking? Mit den Sigel Bankformularen für den PC lassen sich Ihre Finanzangelegenheiten spielend leicht managen. Ob SEPA-Überweisungsträger, Verrechnungschecks und Orderschecks, Sigel Vordrucke für Bankangelegenheiten sind für alle Kreditinstitute gültig und entsprechen den Richtlinien des deutschen Kreditgewerbes.
Verträge: Ein Handschlag ist gut, ein Vertrag besser – vor allem wenn es ein Vordruck von Sigel ist. Wir führen Vordrucke für Mietverträge, Kaufverträge, Arbeitsverträge und vieles mehr. Farblich abgesetzte Textfelder sorgen für mehr Übersichtlichkeit und die selbstdurchschreibenden Exemplare machen einen Kopierer überflüssig – der Durchschlag wird einfach an den Vertragspartner ausgehändigt. Einfach ausfüllen, unterschreiben und der Vertrag ist besiegelt.

Durchdacht bis ins Detail: Unsere Muster und Vorlagen überzeugen

Garantiert rechtssichere und aktuelle Formulare

Rechtssicher & aktuell

Gehen Sie auf Nummer sicher: Unsere Rechtsexperten überprüfen regelmäßig, ob unsere Formulare und Verträge den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Markenqualität aus Deutschland

Deutsche Markenqualität

Damit Formularbücher und Vordrucke auch nach Jahren noch einwandfreie Produktqualität aufweisen, setzen wir auf hochwertige Druckverfahren und eine äußerst stabile Sicherheitsbindung mit Qualitätsleim und Leinenfälzel. Dabei profitieren wir von unserer Erfahrung in der Papierverarbeitung seit 1947.
Nachhaltig produzierte Formulare

Umweltfreundlichkeit

Wir verwenden chlorfrei gebleichtes Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und recyceltes Altpapier. Für unseren verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff wurden wir zertifiziert. Informieren Sie sich zum Thema Nachhaltigkeit bei Sigel.

Praktisch und angepasst auf Ihre Bedürfnisse – effizientes und professionelles Arbeiten garantiert

Fälschungssicherer Sicherheitsdruck
Fälschungssicherer
Druck
Microperforation und Abheftlochung
Mikroperforation und
Abheftlochung
Sicherheitsbindung
Sicherheitsbindung
Saubere und exakte Durchschriften
Saubere und exakte
Durchschriften
Farbige Durchschläge
Farbige Durchschläge
WinBanking professional
Alles für Banking und Mahnwesen
Info
Mehrwerte Informationen rund um Mieten, Vorsorgen, Beruf und Arbeit.
Bons und Papiermarken
Wichtige Helfer bei Ihrer Eventorganisation, in der Gastronomie oder bei privaten Feiern.


Millionenfach im Einsatz: Vertrauen Sie auf Sigel Formulare und Vordrucke

Sigel Formularbücher sind bereits millionenfach im Einsatz. Kein Wunder, denn sie bestechen durch ihren großen Anwendernutzen. Profitieren Sie von den praktischen Funktionen:

Fälschungssicherer Sicherheitsdruck
Fälschungssicherer Sicherheitsdruck
Dokumentendruck auf Originalblatt ist nicht kopierbar
Microperforation und Abheftlochung
Mikroperforation und Abheftlochung
Blätter schnell und sauber heraustrennen und abheften
Sicherheitsbindung
Sicherheitsbindung
Blätter sicher gebunden dank stabiler Rückenleimung und Leinenfälzel
Saubere und exakte Durchschriften
Saubere und exakte Durchschriften
Dank spezialbeschichtetem Papier
Farbige Durchschläge
Farbige Durchschläge
Eindeutige und leichte Unterscheidung von Original und Kopie

Gehen Sie bei Vordrucken und Verträgen auf Nummer sicher: Rechtssicher und immer aktuell

Wenn Sie unsere Vordrucke und Verträge kaufen, können Sie sich darauf verlassen, dass diese der aktuellen Rechtsprechung und den geltenden Steuergesetzen entsprechen. Dafür sorgen regelmäßige Prüfungen unserer Rechtsexperten. Die übersichtliche Gestaltung unserer Formulare garantiert einfaches Ausfüllen und zusätzliche Tipps führen durch komplexe Verträge. Ihre Vorteile auf einen Blick:

Garantiert rechtssicher und aktuell Rechtssicher und aktuell
Verlassen Sie sich auf die Rechtsgültigkeit unserer Formulare und Verträge. Wir überarbeiten regelmäßig unsere Produkte, damit Sie sich auf Ihr Business konzentrieren können.
Selbstdurchschreibende Formulare Selbstdurchschreibend
Ein Kopierer ist hier überflüssig, denn bei selbstdurchschreibenden Sigel Verträgen erhält jeder Vertragspartner sofort einen Durchschlag.
Übersichtliche Gestaltung Übersichtliche Gestaltung
Unsere Verträge verfügen über farblich abgesetzte Textfelder und teilweise vorformulierte Vereinbarungen zum Ankreuzen. So ist der Vertrag schnell und einfach ausgefüllt.
Zusatzinformationen und Tipps Praktische Tipps
Sigel Verträge geben wertvolle Tipps, was beim Vertragsabschluss zu beachten ist. Zum Beispiel beim Kfz-Kaufvertrag mit Hinweisen für Verkäufer und Käufer.

Wählen Sie aus unserem Sortiment, den passenden Vordruck für Ihren Zweck. Ob Formularbücher, Bankformulare oder Verträge – mit Sigel Formularen Geschäftliches einfach und zuverlässig regeln.

WinBanking professional
Alles für Banking und Mahnwesen
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Mehrwerte Informationen rund um Mieten, Vorsorgen, Beruf und Arbeit.
Bons und Papiermarken
Wichtige Helfer bei Ihrer Eventorganisation, in der Gastronomie oder bei privaten Feiern.

Software für Bankformular

 
 
WinBanking
professional
KAUFSOFTWARE
WinBanking
Upgrade 5.1
UPGRADE
PDF
Ausfüllhilfe
FREEWARE
PC
SEPA-Überweisung ZV570/ZV572
Sepa-Scheck ZV532 / ZV535
Kostenlos
 
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Wissenswertes rund um das Thema Patientenverfügung

Parkscheibe
Die Patientenverfügung
Auch Sie können durch einen Unfall, eine Krankheit oder im Alter in die Lage kommen, dass Sie selbst nicht mehr handeln und Entscheidungen treffen können. Für diesen Fall können Sie rechtzeitig selbst bestimmen, wer für Sie handelt. Erteilen Sie daher frühzeitig eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung und legen Sie Ihre Wünsche in einer Patientenverfügung fest. Die Patientenverfügung ist eine Anweisung an Ärzte, wie diese bei einem Patienten in kritischen Situationen handeln sollen oder dürfen. Außerdem entscheiden Sie, welche medizinischen und pflegerischen Versorgungen Sie in welchen Situationen zulassen oder ausschließen.

Mit dem Vordruck-Set „Patientenverfügung“ haben Sie alles parat
Nutzen Sie das aktuelle Vordruck-Set „Patientenverfügung PV 450“ von Sigel um Ihren Willen exakt und rechtssicher zu formulieren! Das Set enthält:
• 2 Patientenverfügungen (vierseitig)
• 1 Vorsorgevollmacht für die Gesundheitssorge
• 1 Vorsorgevollmacht für die Vermögenssorge
• 1 Betreuungsverfügung
• 1 Vordruck zur Darlegung der eigenen Wertvorstellungen
• 1 Hinweiskarte und 1 Organspendeausweis für die Brieftasche
• 1 Briefumschlag im C4-Format
• Ausführlich geprüfte juristische Erläuterungen
Zum Set Patientenverfügung

Gesetzliche Regelung der Patientenverfügung im Überblick
• eine Patientenverfügung muss schriftlich verfasst werden
• eine notarielle Beurkundung oder Beglaubigung ist nicht erforderlich
• sie beschreibt, in welchen Situationen die Patientenverfügung greift
• sie beinhaltet ausreichend spezifizierte Krankheitsbilder und/oder Behandlungssituationen
• sie enthält, eine schriftliche Einwilligung oder Nichteinwilligung zu noch nicht bevorstehenden ärztlichen Maßnahmen

Ausformuliert heißt das: In einer grundlegenden Entscheidung aus dem Sommer 2016 hat der Bundesgerichtshof (BGH) Anforderungen genannt, die eine Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen erfüllen muss. Laut BGH entfalte eine Patientenverfügung nur dann eine unmittelbare Bindungswirkung, wenn der Patientenverfügung konkrete Entscheidungen des Betroffenen über die Einwilligung oder Nichteinwilligung in bestimmte, noch nicht unmittelbar bevorstehende ärztliche Maßnahmen entnommen werden könnten. Aufgrund dieser Entscheidung des Bundesgerichtshofes sollte in der Patientenverfügung möglichst konkret beschrieben werden, in welchen Situationen die Patientenverfügung gelten soll und welche Wünsche der Verfasser hat. Aus der Patientenverfügung müssen sich also sowohl die ausreichend spezifizierten Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben als auch die bestimmten Maßnahmen, die erfolgen oder unterbleiben sollen.

Formulieren Sie Ihren persönlichen Willen exakt und rechtssicher mit der Sigel Patientenverfügung
Mit der Sigel Patientenverfügung formulieren Sie Ihren Willen möglichst exakt und rechtssicher. Sie liefern Ihrem Betreuer, Bevollmächtigten bzw. Ihren Ärzten eine fundierte Grundlage, auf die sich dieser Personenkreis im Notfall beziehen kann. Lesen Sie Patientenverfügung sorgfältig durch und sprechen Sie mit Ihren Angehörigen darüber. Vor allen Dingen ist wichtig, dass Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen. Ihr behandelnder Arzt (oder ein Arzt Ihres Vertrauens) besitzt das nötige medizinische Wissen, um Sie über Fachbegriffe und die Vor- und Nachteile verschiedener Behandlungsmethoden genau aufklären zu können. Er kann und sollte außerdem schriftlich bestätigen, dass Sie im Vollbesitz Ihrer geistigen Kräfte sind.
TIPP: Empfehlenswert ist es, Ihre Unterschrift bei einem Notar oder der Stadtverwaltung beglaubigen zu lassen. Sollte es unter Ihren Angehörigen zu Streitigkeiten kommen, könnte es sonst durchaus möglich sein, dass Ihre Unterschrift vor Gericht anfechtbar wird.

Gültigkeit einer Patientenverfügung
Die Patientenverfügung ist solange gültig, bis sie ausdrücklich widerrufen wird. Der Widerruf ist an keine Form gebunden. Dazu vernichten Sie einfach den ausgefüllten Vordruck bzw., falls Sie die Verfügung z.B. in Kopie beim Hausarzt hinterlegt haben, lassen Sie diese aus Ihrem Patientenregister nehmen und diesen Vorgang schriftlich bestätigen.

Empfehlung: Aktualisieren Sie regelmäßig die Inhalte Ihrer Patientenverfügung
Nach einer Empfehlung der Ärztekammer sollte sie jedoch regelmäßig neu geprüft und durch eine erneute Unterschrift bekräftigt werden: Eine in Gesundheit abgegebene Erklärung dokumentiert Ihren Willen, den Sie unter diesen Umständen und zu diesem Zeitpunkt gebildet haben. Aber es ist sehr wohl möglich, dass sich Ihre Einstellung im Laufe der Zeit ändert. Deshalb ist es empfehlenswert, den eigenen Willen erneut zu bekräftigen, ggf. diesen nach Absprache mit den behandelnden Ärzten auch dokumentieren zu lassen. Denken Sie auch bei einer wesentlichen Veränderung Ihrer Lebensumstände, z. B. Heirat, Kinder, Scheidung daran, Ihre Patientenverfügung erneut zu überprüfen.

Tipp: Schutz vor Missbrauch – Die notarielle Beurkundung
Da Sie mit der Patientenverfügung und mit der Vollmacht Entscheidungen treffen, deren Ausführung Sie nicht kontrollieren können, besteht das Risiko, dass diese missbräuchlich verwendet werden. Sie können sich gegen Verfälschungen Ihrer Erklärungen schützen, indem Sie eine notarielle Urkunde erstellen lassen. Achten Sie bei mehrseitigen Erklärungen darauf, dass diese so miteinander verbunden sind, dass nicht einzelne Blätter ausgetauscht werden können und streichen Sie freie Felder so durch, dass kein zusätzlicher Text eingefügt werden kann.

Was ist noch wichtig: Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung

Die Vorsorgevollmacht
Im Zusammenhang mit der Patientenverfügung ist eine Vollmacht zur Gesundheitssorge sinnvoll. Diese umfasst die Vertretung des Patienten in allen Angelegenheiten, die die Gesundheit und Pflege betreffen, z. B. die Unterbringung in Heimen, die Einwilligung zum Unterlassen oder Beenden lebensverlängernder Maßnahmen entsprechend den Vorgaben der Patientenverfügung sowie die Entbindung der behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht.

Die Vermögensvollmacht
Darüber hinaus ist es sinnvoll, eine weitere Vollmacht für alle anderen Angelegenheiten, insbesondere für Vermögensangelegenheiten, zu erteilen. Denn für den Fall länger dauernder Handlungs- oder Entscheidungsunfähigkeit müssen auch hier Entscheidungen getroffen werden. Diese Vollmacht berechtigt den Bevollmächtigten, Sie gegenüber Dritten, auch gegenüber Gerichten und Behörden, zu vertreten. Die Vollmacht ist über Ihren Tod hinaus weiter gültig. Dies ist insbesondere deshalb sinnvoll, damit in der Zeit zwischen dem Tod des Vollmachtgebers und der Erteilung eines Erbscheins (i. d. R. 6 Wochen) Maßnahmen betreffend des Vermögens rasch und unproblematisch getroffen werden können.

Die Betreuungsverfügung
Können Sie sich nicht für die Vollmacht entscheiden, sollten Sie zumindest in einer Betreuungsverfügung festlegen, wen das Gericht als Ihren Betreuer bestellen soll. Liegt nämlich weder eine Vorsorgevollmacht noch eine Betreuungsverfügung vor, bestellt das Vormundschaftsgericht einen Fremden zu Ihrer Betreuung.
Tipp: Sie können in dieser Verfügung auch angeben, welche Person auf keinen Fall als Ihr Betreuer eingesetzt werden soll. Diese Wünsche werden die Gerichte in der Regel berücksichtigen.

Zum Set Patientenverfügung

Wissenswertes zur Parkscheibe

Parkscheibe
Was sagt die Straßenverkehrsordnung (StVO) zur Parkscheibe?
Laut Anlage 3 der Straßenverkehrsordnung (StVO) zählt die Parkscheibe zu den Richtzeichen. Damit ist die Parkscheibe offiziell Verkehrszeichen. Das bedeutet vor allem: Die Parkscheibe ist nicht einfach nur Accessoire für den Stadtverkehr oder nettes Werbegeschenk. Sie ist vor allem auch offizielles Verkehrszeichen und muss demzufolge einigen Vorgaben entsprechen.

Welchen gesetzlichen Vorgaben muss die Parkscheibe genügen?
• Größe: 110 Millimeter x 150 Millimeter
• Farbgebung: Blaue Umhüllung und weiße Scheibe mit Zeitangaben
• Zeitangaben: Anzeige von vollen und halben Stunden
• Ziffern und Schrift: müssen DIN 1451 entsprechen („Schriften für den Straßenverkehr“)
Es ist also nicht egal, welche Parkscheibe Sie nutzen. Entspricht das offizielle Richtzeichen nicht den Vorgaben, ist es ungültig und Ihnen droht dennoch ein Verwarngeld für das widerrechtliche Parken ohne (zulässige) Parkscheibe.

Wann müssen Sie eine Parkscheibe nutzen?
Es gibt unterschiedliche Kennzeichnungen von Parkflächen, auf denen Sie beim Parken Gebrauch von der Parkscheibe machen müssen. Grundlage ist dabei stets das Parkschild. In den meisten Fällen finden Sie beim Parken zeitliche Begrenzungen auf Kundenparkplätzen von Kaufhallen, in Einkaufsstraßen, vor Krankenhäusern oder an Flughäfen und Bahnhöfen – überall dort, wo nur geringer Parkraum vorhanden ist bei entsprechend hohem Kundenverkehr. In den meisten Fällen finden Sie beim Parken zeitliche Begrenzungen auf Kundenparkplätzen von Kaufhallen, in Einkaufsstraßen, vor Krankenhäusern oder an Flughäfen und Bahnhöfen – überall dort, wo nur geringer Parkraum vorhanden ist bei entsprechend hohem Kundenverkehr. Im Übrigen: Existiert keine Einschränkung auf Tage und Tageszeiten für das Parken mit Parkscheibe auf einem Kundenparkplatz einer Kaufhalle, dürfen Sie in aller Regel auch nicht über Nacht auf den Stellflächen das Auto abstellen. Zwar will außerhalb der Ladenöffnungszeiten wohl kaum einer dort Parken, um einkaufen zu gehen. Doch handelt es sich bei der Parkfläche in aller Regel um Privatbesitz des Geschäfts. Die Einschränkung „Kundenparkplatz“ übernimmt in einem solchen Fall die Funktion Einschränkung auf Zeitfenster. Denn: Außerhalb der Ladenöffnungszeiten kann das Geschäft auch keine Kundschaft haben, ergo wären auf dem Privatparkplatz abgestellte Fahrzeuge widerrechtlich abgestellt. Verlangt die Beschilderung, dass für das Parken die Parkscheibe vorgeschrieben ist, gilt jedes Fahrzeug, in dem keine Parkscheibe eingelegt ist, als widerrechtlich abgestellt. Für das Parken ohne Parkscheibe bzw. mit abgelaufener fallen je nach Dauer 10 bis 35 Euro Verwarngeld an – im günstigsten Fall. Parken Sie jedoch auf einem zeitlich begrenzten Parkraum, kann im schlimmsten Fall auch das Abschleppen Ihres Fahrzeugs drohen.

Wo muss die Parkscheibe im Auto liegen?
Generell ist keine feste Position vorgeschrieben, an der Sie die Parkscheibe im Auto platzieren müssen. Einzige Bedingung ist, dass das kleine Verkehrszeichen zur Überwachung der Parkzeit von außen gut einsehbar sein muss. Nicht sichtbar oder erkennbar ist sonst gleichbedeutend mit nicht vorhanden.

Wie stellen Sie die Parkscheibe richtig ein?
Doch wie stellen Sie auf der Parkscheibe die Ankunftszeit nun richtig ein? Es gibt hierzu viele Vermutungen, aber nur einen richtigen und wichtigen Weg: Sie müssen auf die nächste halbe Stunde aufrunden! Stellen Sie die Parkuhr möglichst exakt auf die Striche ein. Steht der Pfeil irgendwo zwischen zwei Linien in der weißen Fläche, weil Sie Ihre Ankunftszeit so exakt wie möglich darstellen wollen, kann der Hinweis ungültig sein. Es ist gewissermaßen damit gleichzusetzen, als hätten Sie gar keine Parkscheibe im Auto. Die Verhängung eines Verwarngelds trotz vorhandener Parkscheibe ist in einem solchen Fall zulässig.

Dürfen Sie die Parkscheibe nachträglich weiterdrehen?
Es ist nicht zulässig, die Uhrzeit einfach der aktuellen Zeit anzupassen und die zulässige Parkdauer damit erneut beginnen zu lassen. Ist ein Ordnungsbeamter bereits öfter an Ihrem Fahrzeug vorbeigelaufen und hat sich die eingestellte Parkzeit auf Ihrer Parkscheibe notiert, kann er die versuchte Täuschung nachvollziehen und Ihnen wider Erwarten trotz Parkscheibe ein Knöllchen unter die Scheibenwischer klemmen. Zulässig wäre es hingegen, wenn Sie aus der Parklücke ausfahren und eine Runde um den Block drehen. In diesem Moment gewähren Sie anderen Verkehrsteilnehmern eine ausreichende Chance, dass diese den Parkplatz selbst einnehmen. Lassen Sie sich jedoch nicht dazu verleiten, durch einen Begleiter für die zwei Minuten den Parkplatz freihalten zu lassen, um sicher zu gehen, dass er nach der Spritztour noch für Sie frei ist. Es ist nicht zulässig, einen Parkplatz zu reservieren. Herbei kann es sich im schlimmsten Fall um eine Nötigung im Straßenverkehr handeln, die mit einer Geldstrafe oder bis zu dreijährigen Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Einen Parkplatz freizuhalten ist damit kein Kavaliersdelikt, sondern kann einen Straftatbestand erfüllen.

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Tipps zum Thema Kassenbericht // Kassenaufzeichnung

Vignette Scheckvordrucke
Die Unterscheidung: Elektronische Kassensysteme – Offene Ladenkasse
Im November 2016 kursierte die Information, dass offene Ladenkassen, oder auch Schubladenkassen genannt, durch elektronische Registrierkassen zu ersetzen sind. Das ist nicht korrekt. Steuerpflichtige Unternehmen entscheiden nach wie vor selbst, auch über 2017 hinaus, welche Kassenart sie führen.

Elektronische Kassensysteme
Seit dem 1.1.2017 müssen Unternehmer, die ein elektronisches Kassensystem nutzen, dieses entsprechend der neuen Vorgaben der Finanzverwaltung anpasst haben.

Offene Ladenkassen
Kleinere Unternehmen, die ihren Umsatz überwiegend mit Bargeld machen, nutzen allerdings gar kein elektronisches Kassensystem, sondern eine offene Ladenkasse. In der Praxis bedeutet das, dass beim Einsatz offener Ladenkassen die Tageseinnahmen oder Bareinnahmen mittels fortlaufend nummerierten Kassenformularen zu ermitteln beziehungsweise zu dokumentieren sind.

Kassenaufzeichnung nach dem Steuergesetz
Weder Steuergesetze (hier: §§ 146 ff Abgabenordnung), Richtlinien noch andere Verwaltungsanweisungen der Finanzbehörden schreiben die Art- und Weise der Kassenaufzeichnung vor.

Verbindlich (gesetzlich durch § 146 Abs. 1 Satz 2 AO) vorgegeben ist lediglich die tägliche Erfassung der Einnahmen und Ausgaben.

Tauchen bei der Steuerberechnung aber Formfehler auf, droht dem Steuerschuldner der Vorwurf, die Kasse – oder sogar die gesamte Buchhaltung – würde sachlich unrichtig geführt werden. Bemängelt die Finanzbehörde größere Verstöße, so haben diese auch die Möglichkeit, ein Steuerprüfverfahren einzuleiten.

Umso wichtiger ist es, im Kassenbericht alle Buchungen ordnungsgemäß zu dokumentieren, z.B. mit Hilfe des Sigel „Kassenberichts“ KA 515 (retrograd aufgebauter Kassenbericht) und des Sigel Kassenberichts/Bestandsrechnung KA 518 (progressiv aufgebauter Kassenbericht).

Vereinzelt beanstanden einige Finanzämter in Deutschland die Form der „progressiven“ Kassenberichts. Dies kann aber nur dann der Fall sein, wenn kein Zählprotokoll vorliegt. In einem Zählprotokoll werden die Scheine und Münzen einzeln gezählt. Anhand von diesem Zählprotokoll können mittels retrograder Methode die Tageseinnahmen ermittelt werden.

Machen Sie sich Ihre Arbeit einfach mit dem Zählprotokoll
In der Praxis ergibt sich vermutlich das Problem, dass die wenigsten Unternehmen mit offener Ladenkasse Zählprotokolle führen. Dies wiederum veranlasst die Finanzämter zur Annahme, dass die durch den Kassenbericht ermittelten Endstände nie mit dem „echten“ Kassenbestand übereinstimmen, da dieser Endstand im Kassenbericht nur rechnerisch ermittelt ist (und eben nicht gezählt wurde).

Holen Sie sich deshalb das Zählprotokoll kostenlos zum Download
Ein progressiver Kassenbericht in Verbindung mit einem Zählprotokoll ist nach richtigem Ausfüllen formell ordnungsgemäß und muss von der Finanzbehörde anerkannt werden.

Zählprotokoll Download

(PDF, 1,5 MB)


Vorteile Kassenbericht KA 515
Aktuell und rechtssicher! Er hilft Ihnen bei der korrekten Ermittlung der steuerpflichtigen Tageseinnahmen durch den Tagesabschluss. Der Kassenbericht ermöglicht Ihnen die getrennte Auflistung von Wareneinkäufen, Warennebenkosten, Geschäftsausgaben und Privatentnahmen. Die Tabelleneinteilung eignet sich sowohl für Brutto- als auch für Nettoverbuchungen.

Der Kassenbericht KA 515 im Format DIN A5 hat 50 Blatt, ist FSC® zertifiziert, alle Blätter haben eine Abheftlochung und eine ultrafeiner Microperforation für ein schnelles und sauberes Heraustrennen. Eine Sicherheitsbindung macht das Formularbuch besonders stabil und haltbar.

Vorteile Kassenbericht/Bestandsrechnung KA 518 und SD 007
Aktuell und rechtssicher! Der Kassenbericht hilft Ihnen bei der rechnerischen Ermittlung der Tageseinnahmen und Ausgaben und des Kassenbestands am Ende des Tages. Die Kassenbestandsrechnung ermöglicht Ihnen die taggenaue Erfassung aller Zahlungsvorgänge.

Der Kassenbericht/Bestandsrechnung KA 518 im Format DIN A 5 hat 50 Blatt, ist FSC® zertifiziert, alle Blätter haben eine Abheftlochung und eine ultrafeiner Microperforation für ein schnelles und sauberes Heraustrennen. Eine Sicherheitsbindung macht das Formularbuch besonders stabil und haltbar.

Der Kassenbericht/Bestandsrechnung SD 007 im Format DIN A 5 ist selbstdurchschreibend und hat 2x40 Blatt (40 Originalen + 40 gelbe Kopien). Er hat eine integrierte Schreibunterlage und ist FSC® zertifiziert. Alle Blätter haben eine Abheftlochung und eine ultrafeiner Microperforation für ein schnelles und sauberes Heraustrennen. Eine Sicherheitsbindung macht das Formularbuch besonders stabil und haltbar.

Neue Scheckvordrucke mit IBAN ab 21.11.2016

Vignette Scheckvordrucke
Ab dem 21. November 2016 gelten neue Scheckvordrucke. Die IBAN ersetzt ab diesem Zeitpunkt die Kontonummer und die Bankleitzahl. Es ist keine Aufbrauchfrist vorgesehen, d.h. alte Scheckvordrucke ohne IBAN können noch bis auf Weiteres verwendet werden. Die neuen Scheckformulare finden Sie ab 21.11.2016 hier:

Verrechnungsscheck mit IBAN
Orderscheck mit IBAN

Alle Zahlungsverkehrsvordrucke erledigen Sie schnell und einfach mit WinBanking Professional. Ein Upgrade steht bereits zur Verfügung.
Hier geht es zur Software WinBanking

Modernisierung des Besteuerungsverfahrens

Modernisierung Besteuerungsverfahren
Ziel der Modernisierung des Besteuerungsverfahrens ist, dass die Steuererklärung künftig vollständig online abgegeben werden kann. Erreicht wird auch ein besserer Service: Künftig können Steuerzahler ihre Daten über das elektronische Steuerverfahren ELSTER jederzeit vollständig online verwalten. Daneben wird die Möglichkeit ausgeweitet, vom Finanzamt vorausgefüllte Erklärungen nur noch zu überprüfen und anschließend per Mausklick einzureichen. Die Bearbeitungszeit wird damit insgesamt verkürzt. Zudem kommen Steuerzahler über ELSTER schneller an ihren Steuerbescheid und Rückzahlungen können zügiger eingefordert werden.

Die heutige Pflicht zur Belegvorlage beim Finanzamt entfällt somit weitgehend. Aus der Belegvorlagepflicht wird eine Belegvorhaltepflicht. Das Finanzamt kann die Belege bei Bedarf anfordern, wie z. B. Quittungen. Geplant ist die Modernisierung des Besteuerungsverfahrens ab 01.01.2017. Somit sind und bleiben die Formulare von Sigel absolut rechtssicher und wertvolle Helfer.
Alle Quittungen im Überblick

Rechtssichere Formularbücher für Kleinunternehmer: Rechnung und Quittung

Formularbücher Kleinunternehmer
Kleinunternehmer, mit einem Jahresumsatz unter 17.500 Euro, müssen gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer ausweisen. Sie sind jedoch verpflichtet, auf diesen Umstand hinzuweisen. Dieser Hinweis ist bei den neuen Rechnungen (Artikelnummer SD 130) und Quittungen (Artikelnummer SD 120) von Sigel bereits vorgedruckt. Zudem sind die Formulare mit einer 7-stelligen fortlaufenden Nummerierung zur eindeutigen Identifizierung ausgestattet. Somit sind die Formularbücher für Kleinunternehmer absolut rechtssicher und wertvolle Helfer im Geschäftsalltag.

Kassenformulare bleiben – Elektronische Kassen nicht verpflichtend

Kassenformulare
Entwarnung: Im November kursierte die Information, dass offene Ladenkassen, oder auch Schubladenkassen genannt, durch elektronische Registrierkassen zu ersetzen sind. Das ist nicht korrekt. Steuerpflichtige Unternehmen entscheiden nach wie vor selbst, auch über 2017 hinaus, welche Kassenart sie führen.

In der Praxis bedeutet das, dass beim Einsatz offener Ladenkassen die Tageseinnahmen oder Bareinnahmen mittels fortlaufend nummerierten Kassenformularen zu ermitteln beziehungsweise zu dokumentieren sind. Damit sind auch die Sigel Kassenblocks (Artikelnummer KC 620) und Kassenberichte (Artikelnummer KA 515, KA 518 und SD 007) weiterhin unerlässlich.

Wichtig für Unternehmen, die elektronische Registrierkassen im Einsatz haben: Registrierkassen müssen ab 2017 Einzelumsätze auf Bonebene aufzeichnen und diese zehn Jahre aufbewahren können. Das bedeutet, dass viele Unternehmen bis spätestens Ende 2016 ihre Registrierkassen technisch aufrüsten müssen.

Vermieterbescheinigung zum 1.11.2015 – kostenloser Download

Vermieterbescheinigung
Informationen zum neuen Bundesmeldegesetz
Zum 1. November 2015 tritt ein bundesweit einheitliches Bundesmeldegesetz in Kraft, das die 16 Landesmeldegesetze ablöst. Das Bundesmeldegesetz bringt einige gesetzliche neue Vorgaben mit sich. Wesentlicher Bestandteil ist die Wiedereinführung der Vermieterbescheinigung.
Vermieterbescheinigung ab 1.11.2015 wieder Pflicht!
Vermieter sind ab November 2015 verpflichtet, bei der An- und Abmeldung des Mieters beim Einwohnermeldeamt mitzuwirken. Konkret heißt dass, wer seine Wohnung wieder neu vermietet, muss seinem ein- bzw. ausziehenden Mieter eine sog. Vermieterbescheinigung ausfüllen. Durch die Vermieterbescheinigung soll Scheinanmeldungen wirksamer begegnet werden.
  • Der Vermieter bzw. eine beauftragte Person, zum Beispiel der Verwalter, muss dem Mieter den Ein- bzw. Auszug innerhalb von zwei Wochen schriftlich oder elektronisch bestätigen.
  • Die ausgefüllte Vermieterbescheinigung muss der Mieter dann beim Einwohnermeldeamt vorlegen, wenn er sich an- oder abmeldet.
  • Bei Bezug durch den Eigentümer erfolgt die Bestätigung des Wohnungsgebers als Eigenerklärung der meldepflichtigen Person.
  • Die Bestätigung muss folgende Daten enthalten
  • Name und Anschrift des Vermieters
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen
  • Bei Verstößen droht Bußgeld
    Wer die Vermieterbescheinigung nicht oder nicht richtig ausstellt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen. Wer einem anderen eine Wohnanschrift anbietet, ohne dass dieser dort tatsächlich einzieht oder einziehen will, muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen.
    Vermieter kann Auskunft von der Meldebehörde verlangen
    Neu ist auch ein Auskunftsanspruch des Vermieters: Er kann sich durch Rückfrage bei der Meldebehörde davon überzeugen, ob sich der Mieter tatsächlich an- oder ab- gemeldet hat. Umgekehrt muss aber auch der Vermieter der Meldebehörde auf Verlangen mitteilen, wer bei ihm wohnt oder gewohnt hat.
    Entsprechende Formulare für die Bestätigung des Wohnungsgebers (sogenannte Vermieterbescheinigungen) sollen bei den Einwohnermeldeämtern zum Download zur Verfügung stehen oder als Vordruck zur Abholung bereit liegen. Das Formular kann bei allen Einwohnermeldeämtern in Deutschland verwendet werden.
    Kostenloser Download
    Alternativ kann das Schreiben auch selbst verfasst werden. Sigel bietet Ihnen diesen Vordruck kostenlos zum Download.

    Sigel Mietverträge sind topaktuell und absolut rechtssicher

    Mietvertrag
    Zum 1. Juni 2015 tritt das Mietnovellierungsgesetz (MietNovG) in Kraft. Wir haben sowohl auf die Einführung des Mietnovellierungsgesetzes als auch auf aktuelle BGH-Urteile reagiert. Alle Mietverträge sind topaktuell und absolut rechtssicher. Die Neuregelung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch in den Paragraphen 556d ff. verankert. Im Wesentlichen sieht das Gesetz die Einführung einer sogenannten „Mietpreisbremse“ vor und regelt das Thema „Maklerprovision“ neu.
    Das Ziel der Mietpreisbremse ist, dass Mieten für privat genutzte Wohnräume nicht mehr beliebig steigen dürfen. Die Bundesländer sind ermächtigt, angespannte Wohnungsmärkte zu definieren und diese mit einer Mietpreisbremse für die Dauer von 5 Jahren zu belegen. Kein Bundesland ist jedoch verpflichtet, eine Mietpreisbremse einzuführen. Mieterhöhungen dürfen ab 1. Juni höchstens 10 Prozent über einer vergleichbaren Wohnungsmiete liegen. Über örtliche Mietspiegel kann der Mieter die Vergleichsmiete für jede Wohnung ermitteln und prüfen. Ausgenommen sind Wohnungen, die nach dem 1.Oktober 2014 erstmals genutzt und vermietet werden.
    Ebenfalls von der Mietpreisbegrenzung ausgenommen ist die erste Vermietung einer Wohnung nach einer umfassenden Modernisierung oder Sanierung. Mieten, die bereits heute über den zulässigen 10 Prozent liegen, genießen Bestandsschutz. Mieter haben keinen Anspruch darauf, dass diese Mieten gesenkt werden. Gleichzeitig wurde im Mietnovellierungsgesetz das Maklerrecht neu geregelt. Hier gilt das Prinzip „Wer bestellt, der bezahlt“. Zukünftig zahlt derjenige die Maklergebühren, der den Makler beauftragt hat. Nach dem Bestellerprinzip zahlt auch derjenige, in dessen Interesse der Makler überwiegend tätig ist. In der Praxis ist dies meistens der Vermieter. Eine von dieser Neuregelung abweichende Vereinbarung ist ungültig.
    Die Klausel für „Schönheitsreparaturen“ darf zukünftig nur noch in Mietverträgen stehen, wenn die Wohnung frisch renoviert übergeben wird. Mieter, die in eine nicht renovierte Wohnung einziehen, sind bei Auszug von der Kostenübernahme für Schönheitsreparaturen befreit. Konnten Mieter bisher grundsätzlich bei Auszug zur Zahlung von Schönheitsreparaturen aufgefordert werden, hat das BGH nun entschieden, dass dies unzulässig ist.

    Einführung Mindestlohngesetz zum 01.01.2015

    Formular Minijob
    Zum 1. Januar 2015 tritt das Mindestlohngesetz (= MiLoG) in Kraft. Dies hat Auswirkungen auf kurzfristige und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse. Arbeitgeber sind ab 01.01.2015 verpflichtet, Beginn, Ende, Pausenzeiten sowie die Dauer der täglichen Arbeitszeit der Mitarbeiter innerhalb einer Woche aufzuzeichnen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt 2 Jahre. Bei Nichteinhaltung drohen Ordnungsstrafen. Die Zollverwaltung prüft die korrekte Einhaltung der Aufzeichnungspflicht sowie die Einhaltung des Mindestlohns. Dies kann unangekündigt seitens der Behörden erfolgen. Auch die Höchstgrenzen für kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse sind vom Mindestlohngesetz betroffen.

    Reisekostenreform zum 1. Januar 2014

    Reisekostenabrechung
    Ab 2014 wird das steuerliche Reisekostenrecht einfacher. Die Formulare zur Reisekostenabrechnung mit den Artikelnummern RA415 und RA517 behalten ihre Gültigkeit. Die Hinweisblätter zu diesen Formularen werden u.a. mit den neuen Pauschalsätzen aktualisiert. Das Formular RA515 wird ab dem 1. Januar 2014 in neuer Auflage und neuem Inhalt angeboten. Die Verpflegungspauschalen im Überblick:
    Abwesenheit von / bis Verpflegungspauschale alt Verpflegungspauschale neu
    weniger als 8 Stunden 0,00 Euro 0,00 Euro
    weniger als 14 Stunden 6,00 Euro -
    weniger als 24 Stunden 12,00 Euro -
    ab 24 Stunden 24,00 Euro 24,00 Euro
    ab 8 Stunden
    aber weniger als 24 Stunden
    - 12,00 Euro
    Bei mehrtägiger Abwesenheit mit Übernachtung werden für den An- und Abreisetag pauschal 12 Euro gewährt. Der Betrag ist unabhängig von der Abwesenheitsdauer.
    Der Punkt „Regelmäßige Arbeitsstätte“ wird ersetzt gegen „Erste Tätigkeitsstätte“.
    Die steuerliche Behandlung von Mahlzeiten wird ab dem 1. Januar ebenfalls steuerlich neu geregelt.
    Mehrwerte Informationen zu der Reisekostenreform finden Sie auch unter: www.lexware.de

    Entgeltbescheinigungsverordnung seit 1. Juli 2013

    Entgeltbescheinigung
    Seit dem 1. Juli 2013 ist die neue Verordnung zur Erstellung einer Entgeltbescheinigung in Kraft getreten. Diese Entgeltbescheinigungsverordnung bringt rechtliche Änderungen der Lohn- und Gehaltsbescheinigung mit sich: bestimmte Bestandteile einer Lohnabrechnung, die bislang freiwillig waren, sind nun Pflichtangaben.
    Das Formular zur Lohnabrechnung (Artikel LO519) kann zukünftig ausschließlich für „Mini-Jobs“, sprich: nur noch für kurzfristige bzw. geringfügige Beschäftigungsverhältnisse bis 450 Euro, herangezogen werden. Beschäftigungsverhältnisse mit einem Entgelt zwischen 450,01 Euro bis 850,00 Euro (ehemals „Midi-Jobs“) sind sozialversicherungstechnisch mit einer „normalen“ Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung abzuwickeln und müssen alle Pflichtangaben enthalten.
    Eine ausführliche Zusammenfassung zu diesem komplexen Thema finden Sie auch unter www.datev.de

    Mietrechtsänderung seit 1. Mai 2013

    Mietvertrag neu
    Seit 1. Mai 2013 greift die Mietrechtsänderung. Schwerpunkte der Änderungen sind die vereinfachte Durchsetzung energetischer Modernisierungsmaßnahmen sowie besserer Schutz von Vermietern vor nicht solventen Mietern. Aktuelle Neuerungen sind in den Sigel Mietverträgen eingearbeitet. Es besteht 100%ige Rechtssicherheit bei Sigel Mietverträgen.
    Die Änderungen im Überblick:
    • Vereinfachte Durchsetzung energetischer Modernisierung
    • Minderungsausschluss bei energetischer Sanierung
    • Energetische Beschaffenheit als Wohnwertmerkmal
    • Kündigungsschutz bei Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen
    • Berliner Räumung und erleichterte Räumung bei Aufnahme Dritter
    • Sicherheitsleistung für Mietforderungen und beschleunigte Bearbeitung von Räumungsprozessen
    • Absenkung der Kappungsgrenzen
    • Nichtzahlung der Kaution als Kündigungsgrund
    • Umstellung auf gewerbliche Wärmelieferung (Contracting)
    Ausführliche Informationen zur Mietrechtsänderung bei: www.haufe.de.

    Neuregelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme

    Patentienverfügung
    Hintergrund: Der BGH hatte 2012 entschieden, dass sowohl im Betreuungsrecht als auch im Recht der Vorsorgevollmachten bisher eine ausdrückliche Ermächtigungsgrundlage für eine ärztliche Zwangsbehandlung eines in einer Anstalt untergebrachten Menschen, der selbstständig nicht mehr hierrüber entscheiden kann, fehlt.
    Mit dem Gesetz zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme ist diese Lücke nun geschlossen worden. Nun kann der Bevollmächtigte bzw. der Betreuer mit Zustimmung des Betreuungsgerichtes in eine ärztliche Maßnahme, die dem natürlichen Willen der betroffenen Person widerspricht, (ärztliche Zwangsmaßnahme) einwilligen.
    In bisher bereits erteilten Vorsorgevollmachten fehlt diese Befugnis. Sigel hat diese Änderung eingearbeitet.
    Kostenloser Download:
    Sofern Sie die Vorsorgevollmacht für die Gesundheitssorge aus Ihrem Vordruck-Set noch nicht ausgefüllt haben, können Sie die entsprechend aktualisierte Version für die Vollmacht downloaden. Haben Sie die Vorsorgevollmacht für die Gesundheitsvorsorge bereits ausgefüllt, genügt eine Ergänzung zur Vollmacht .

    Zu Ihrer Sicherheit: Gehen Sie sensibel mit Ihren Kontodaten um

    Rückblick: Alle Firmen mussten bis spätestens 01. August 2014 die SEPA-Zahlverfahren implementiert haben. Für Privatpersonen galt eine Übergangsfrist bis 1. Februar 2016. Innerhalb dieser Zeitspannen boten Zahlungsdienstleister (z. B. Bankinstitute) ihren Privatkunden an, Kontonummern und Bankleitzahlen in IBAN und BIC kostenlos zu konvertieren, sodass die bisherige Kontokennung weiterhin verwendet werden konnte. Seit dem 21. November 2016 gelten neue Scheckvordrucke. Die IBAN ersetzt seit diesem Zeitpunkt die Kontonummer und die Bankleitzahl. Es ist keine Aufbrauchfrist vorgesehen, d.h. alte Scheckvordrucke ohne IBAN können noch bis auf Weiteres verwendet werden.
    Aktuell:
    Überweisungsvordrucke wurden bereits in betrügerischer Absicht verwendet. Betrüger haben mittels „Phishing“ Kontodaten erbeutet und diese gefälschten Vordrucke bei verschiedenen Banken in Deutschland eingereicht. Dadurch ist es auf Seiten einiger Kunden der Banken zu konkreten Vermögenseinbußen gekommen. Seit der Sepa-Umstellung sind Banken dazu verpflichtet, Überweisungen schneller im europäischen Raum auszuführen. Viele Kreditinstitute versprechen sogar eine Direktüberweisung binnen weniger Stunden. Laut BGB (Paragraph 675r Abs. 1) brauchen die Banken hierzu lediglich eine korrekte IBAN. Auf Betreff, Name und Datum müssen sie bei einer Überweisung nicht achten. Umso wichtiger ist es, Kontoauszüge alle paar Tage zu prüfen und Unstimmigkeiten sofort der Bank zu melden. Gehen sie deshalb sensibel mit Ihren Kontodaten oder Emailadressen um und achten Sie bei online Banking auf die richtige Domain (Website-Adresse). Sparkassen und Bankinstitute werden Sie niemals mittels E-Mail nach Ihren Kontodaten fragen. Seien Sie achtsam!

    SEPA Order- und Verrechnungsschecks zum Ausfüllen mit PC und Drucker – das brauchen Sie dafür:
    Verrechnungsscheck mit IBAN
    Orderscheck mit IBAN
    Software Winbanking

    Allgemeine Informationen zu SEPA

    SEPA (Single Euro Payments Area) bezeichnet den europäischen Zahlungsverkehrsraum und hat die Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa zum Ziel. Inhalt ist die Standardisierung von Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen in allen EU-Ländern sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und der Schweiz. Hierfür wurde unter anderem die SEPA-Überweisung mit IBAN und BIC eingeführt.
    Alle Firmen mussten bis spätestens 01.08.2014 die SEPA-Zahlverfahren implementiert haben. Für Privatpersonen galt eine Übergangsfrist bis 1. Februar 2016. Innerhalb dieser Zeitspannen boten Zahlungsdienstleister (z. B. Bankinstitute) ihren Privatkunden an, Kontonummern und Bankleitzahlen in IBAN und BIC kostenlos zu konvertieren, sodass die bisherige Kontokennung weiterhin verwendet werden konnte.

    Wie können die neuen Formulare beschriftet werden?

    Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, um die SEPA-Formulare mit Software von Sigel auszufüllen und auszudrucken:
    1. Kaufsoftware WinBanking Professional
    WinBanking Professional für Windows PC ist in der Version 5.1 erhältlich und für SEPA-Überweisungen geeignet. Mit dieser Software lassen sich auch alle anderen gängigen Zahlungsverkehrsvordrucke bearbeiten und ausdrucken.
    WinBanking Professional können Sie hier erwerben
    Hinweis: Wenn Sie WinBanking Professional bereits in der Version 4.2 oder 4.5 installiert haben, können Sie das Upgrade auf Version 5.1 kostenlos durchführen. Das SEPA-Upgrade für WinBanking Professional können Sie hier kostenlos downloaden
    2. Kostenlose pdf-Ausfüllhilfe für SEPA-Überweisungen
    Wir bieten außerdem ein ausfüllbares Dokument im pdf-Format zum kostenlosen Download an.
    Sie können das Formular am PC ausfüllen und damit direkt die zum Beispiel neuen SEPA-Überweisungsformulare ZV570 und ZV572 mit der Belegschlüsselnummer 08 bedrucken.
    Hier finden Sie den kostenlosen Download der pdf-Ausfüllhilfe

    SEPA im Detail

    IBAN ist alles
    Die IBAN (International Bank Account Number) ist für Bankkunden eine der wichtigsten Angaben, da sie alle nationalen Kontoangaben (Kontonummer und Bankleitzahl) ersetzt hat. Die IBAN besteht in Deutschland immer aus 22 Stellen, aufgebaut aus einer Länderkennung, einer Prüfziffer sowie der bisherigen Bankleitzahl und Kontonummer.
    BIC = internationale Bankleitzahl
    Der BIC (Business Identifier Code) muss seit Februar 2014 bei inländischen Überweisungen und Lastschriften und seit 1. Februar 2016 bei grenzüberschreitenden Zahlungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraum nicht mehr angegeben werden.
    1) IBAN ist Pflicht
    Seit 1. Februar 2016 wurden die nationalen Kontoangaben, wie Kontonummer und Bankleitzahl, durch IBAN und BIC endgültig ersetzt. Die bisherige Übergangsfrist, die den Verbrauchern erlaubte, Kontonummer und Bankleitzahl einzugeben, ist somit verstrichen.
    2) IBAN für Scheckvordrucke
    Scheckvordrucke werden ab November auf IBAN umgestellt. Es ist keine Aufbrauchfrist vorgesehen, d.h. alte Scheckvordrucke ohne IBAN können noch bis auf Weiteres verwendet werden.
    Quelle und weiterführende Informationen finden Sie auch unter: www.sepadeutschland.de
    WinBanking professional
    Alles für Banking und Mahnwesen
    Info
    Mehrwerte Informationen rund um Mieten, Vorsorgen, Beruf und Arbeit.
    Bons und Papiermarken
    Wichtige Helfer bei Ihrer Eventorganisation, in der Gastronomie oder bei privaten Feiern.